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Heimkino reloaded (I)

So, nachdem meine Hdfizierung nun erst mal abgeschlossen ist werde ich die Änderungen peu à peu bloggen, wenn auch nicht ganz in chronologischer Reihenfolge.
Teil I – Die Glotze
Mein Panasonic TX-W32D3F ist ja nun auch schon wieder 10 Jahre alt und obschon bereits ein16:9-Gerät, mit 76cm sichtbarer Diagonale und nur Standardauflösung eben nicht mehr auf der Höhe der Zeit.
Wie ich in diesem Artikel schon geschrieben habe war der gewünschte Sony KDL-40W4500 in der Offline-Welt nicht erhältlich, also habe ich ihn, nach einem leider gescheiterten Kaufversuch bei Redcoon (1 ½ Monate nicht lieferbar), schlussendlich für 1299€ bei Amazon gekauft. Amazon kenn' ich, Amazon mag ich, also kaufe ich dort. Dass das gute Stück mir für 200€ weniger frei Haus geliefert wurde als ich im oben erwähnten Artikel hier vor Ort hätte bezahlen müssen war dabei das Sahnehäubchen.


Also den recht umfangreichen Karton (120 cm x 75 cm) bequem in den ersten Stock getragen und da erst mal beiseite gestellt um den Panasonic vom Schrank zu heben ... und dabei fast das Kreuz gebrochen. 52 kg wiegt das Biest, keine Griffe dran und dank Bildröhre natürlich auch ein ziemlich bescheidener liegender Schwerpunkt. Naja, mit etwas Mühe habe ich ihn in ein anderes Zimmer geastet bekommen und mich an den im Vergleich dazu geradezu federleichten Aufbau des Sonys (20 kg mit vernünftiger Kante zum greifen) gemacht. Standfuß hinstellen, TV drauf (Zweimannjob), eben ein paar Schrauben rein und gut.
Anschließen ebenfalls kein Problem, einschalten wohlfühlen.
Ein bisschen im Handbuch geblättert ... und erst mal eine Menge Standby-Gedöns abgeschaltet. Denn wenn der Kamerad seinen vollen Funktionsumfang ausspielt (zB sich automatisch einschalten wenn eine im EPG markierte Sendung beginnt) nimmt er sich 20 Watt zur Brust. Ja, ohne Bild! Für ‚Bild machen’ sind dann ~200 Watt fällig, aber das spart man ja an Heizungskosten.
Die ganze Einstellerei war dank XMB (XrossMediaBar: grafisches Bildschirmmenü, ganz clever finde ich) gut zu erledigen und sollte auch für einen Laien mit Handbuch zu bewältigen sein.
Als erstes wurden für die HDMI-Quellen der Overscan abgeschaltet, dass es den bei HD überhaupt noch gibt werde ich nie verstehen. Dann noch den Eingängen entsprechende Gerätenamen zugeordnet (die SCART-Buchse AV1 heißt ‚DVD’ weil dort eben der DVD-Player dranhängt). Sehr schön ist dabei auch die Möglichkeit nicht genutzte Eingänge abzuschalten so das sie im alltäglichen Gebrauch nicht stören. Denn wenn man die Signalquelle wechselt werden alle Möglichkeiten angezeigt und man sucht die gewünschte aus, da ist es schon ermüdend jedes Mal alle 8 Eingänge durchzuklicken.
Auch die ganze Sendereinstellerei ging flott und schmerzfrei, auch wenn mir der eingebaute DVB-C-Tuner nicht soviel bringt weil die meisten Privaten im Kabel ja nur gegen Schutzgeld an den Kabelprovider zu empfangen sind. Sei’s drum, mich interessiert sowieso nur der auch in digital frei empfangbare Sender arte.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dem Gerät, auch und gerade jetzt nach einem halben Jahr Alltagsgebrauch.

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